Velohöck
Das Restaurant Schönegg in Rüti macht bis am 22.8.2021 Betriebsferien.
Wir treffen uns daher jeweils Freitags ab 17:00 Uhr in der More Bar in Bubikon.

Ausfahrt vom 6. Juni 2021
Dienstag, 06.07.21
Treffpunkt: Kirche Tann 09.00 Uhr und Freihof Hinwil 09.30 Uhr
Teilnehmer: HansLi, Bruno, Renato, Fredy und Edi
Route: offen, angenehme Diskussion vor Ort

Kirche Tann. Der Schreiberling ist, wie immer, einiges zu früh gekommen. Fast wie zu Hause.
Das passiert, wenn man nicht weiss, wann die Barriere bei Schmucki’s Villa runtergeht. Kein Problem.
Setze ich mich halt auf die Treppe. Das Bänkli ist schon besetzt von Tattoo’s, I-Phone und BlaBlaBla.

Schon bald taucht Bruno auf und wir warten gemeinsam auf Renato. Nicht sicher ober er dabei sein wird oder nicht.
Er ist dabei und Punkt 09.00 Uhr, beim Schlag der Glocke, treten wir in die Pedale. Sehr gemütlich, wir haben ja mehr als genug Zeit bis Hinwil. Vor Hinwil fahren wir noch auf Fredy auf und folgen ihm auf einem neuen Weg zum Freihof.
Er ist noch müde vom Vortag. Parforcetour mit Beat. Davon ist aber später nichts zu spüren.
Kein Wunder bei bald 7000 km!!!

Einziger Zuwachs in Hinwil ist dann HansLi.
Direkt aus dem Garten in Fägswil. Und dann, lautlos, fährt noch Tüge mit seinem «weissen Ritter» um die Ecke.
Er will uns standesgemäss verabschieden. Wir plaudern noch ein wenig,
diskutieren die Route und entscheiden uns für Greifensee und Pfannenstiel.
Der Weg am Tennisplatz Hinwil vorbei ist momentan wieder befahrbar und so durchfahren wir also Kempten in gewohnter Manier. Nämlich langsam und hintereinander. Vorbildlich Männer.
Richtung Fehraltorf wird uns langsam wärmer und Fredy führt uns zielsicher auf die Strasse nach Freudwil und weiter nach Nänikon.
Schön abseits des Verkehrs durch dunkle Wälder, vorbei an missmutigen
Hündelern und Wanderern. Verstehen wir voll. 
Radfahren ist einfach schöner als Hundescheisse vom Boden kratzen.

Auf dem Radweg rund um den Greifensee ist Konzentration gefragt. Ziemlich viel los heute. Ist ja auch schönes
Wetter und vor uns kotzt sich ein Tourenfahrer voll aus. Hat uns im Rückspiegel gesehen und will uns nicht vorbeilassen. Uns egal, wir wollten ihn eigentlich gar nicht überholen. Den Stress macht er sich umsonst.
Wir biegen dann ab und tänzeln, trampen oder würgen hoch via Stuhlen nach Ermatingen.
Je nach Tagesform und bisher 2021 zurückgelegten Kilometern.
Mittlerweile ist das Tempo etwas erhöht worden. Renato führt souverän. Sein Lehrmeister, Superoberroutinier Bruno Schmucki, kann stolz sein. Seine Ausbildung hat voll angeschlagen. Hoffentlich gilt das dann auch für den Finanzsektor der Velofritzen. Renato ist ja der neue CFO. Vorläufig führt er aber nur die kleine Gruppe via Forch nach Wetzwil und dann den oft unterschätzten Stutz hinauf zum unteren Pfannenstiel. Unterschätzt weil man die Tendenz hat, den nicht so steilen Anstieg in einer zu grossen Uebersetzung und damit auch zu schnell und mit zu grossem Kraftaufwand anzugehen. Die Rache der Muskulatur folgt dann im oberen Teil. Mitte der Steigung überholt uns eine Fernost-Kutsche und aus dem heruntergelassenen Fenster brüllt einer etwas unverständliches. Wir denken zuerst, da will uns einer zusammenscheissen weil wir nebeneinander fahren. Aber es ist Düdel! Dem scheint es ja wieder recht gut zu gehen. Zu unserer aller Ueberraschung wartet er aber nicht oben um noch etwas zu quatschen. Na ja, vielleicht hatte er einen wichtigen Termin.

Wie dem auch sei, wir kommen gut oben an, setzen uns in die Beiz und essen ein paar Nussstangen. Also eigentlich nur Renato und Edi, der Rest hat wegen der 60 km noch keinen Hunger.
Noch ein paar Fotos vor der Pferdekoppel und dann
übernimmt Fredi Bernina das Zepter.
Hui, jetzt geht es aber los. Das Tempo wird ziemlich angezogen und Fredy merkt man die fehlende Führungserfahrung schon an. Er schaut fast nie zurück und so bleibt uns nichts anderes übrig als nachzuhecheln. Der Tacho fällt selten und 30 km/h und wir erreichen auch mal über 36 km/h. So sind wir natürlich schnell zu Hause. Herzlichen Dank auch Fredy .
Bruno ist noch nicht genug müde und fährt noch eine Zusatzschlaufe, wir anderen liegen lieber auf’s Sofa und machen uns einen gemütlichen Nachmittag. Auf bald wieder. Dann vielleicht mit etwas mehr Teilnehmern.
Es lohnt sich alleweil.